Feuerwehrmuseum Kirchlengern

 

Die Sammlung umfasst eine Vielzahl von außergewöhnlichen Exponaten. Die Pferdedrehturmleiter von 1903ist mit seinen 26 Metern Auszug ist die größte und die schwerste ihrer Art in Deutschland. Darüber hinaus wurde eine ansehnliche Sammlung von historischen Fahrzeugen zusammengetragen.


Die Exponate sind dabei anschaulich und auch weitestgehend in lebensnahen Situationen aufgebaut, wodurch sich ihre Funktionsweise leicht erschließt. Das Museum gliedert sich in die Abteilungen:

  • Atemschutz

  • Uniformierung

  • Auszeichnungen und Orden

  • Wasserförderung

  • Motorisierung

Im Laufe der Jahre hat sich als ein besonderer Sammlungsschwerpunkt die Entwicklung der Drehleiter herauskristallisiert. Auch dem vorbeugenden Brandschutz sowie der Brandschutzerziehung - speziell für Kinder - ist eine Abteilung gewidmet, von der auch Erwachsene noch etwas lernen können.

Alles begann im Jahre 1972, als Hans Kleemeier sich ein Hobby besonderer Art zueigen machte. Er fing an Urkunden, Uniformen, Helme, Rangabzeichen und weitere Exponate aus dem weiten Feld des Feuerlöschwesens zu sammeln. Den Anlaß gab die Zusammenlegung der eigenen Löschgruppe mit zwei weiteren Löschgruppen aus der Gemeinde.

Das Bewahren und nicht das Wegwerfen zählen seitdem zu seinen Prinzipien. Mitte der 1980er Jahre hatte die Sammlung eine Größenordnung erreicht, die eine öffentliche Ausstellung nahelegte. 1990 war es dann soweit: das Feuerwehrmuseum Kirchlengern wurde durch den zwischenzeitlich gegründeten Trägerverein eröffnet. Zuerst befand sich das Museum in der Örtlichen Schule, allerdings reichten die Räumlichkeiten der Schule schnell nicht mehr aus und es wurde in mühsamer klein Arbeit ein alter Gutshof umgebaut. Heute gibt es noch vier weitere Lagerhallen, wo sich noch unzählige Schätze verbergen, die auf ihre Restauration warten
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